Textunterlegung in der
Musik der Renaissance
 
   
 

Textunterlegung
in der Musik der Renaissance

Gegenüberstellung von schriftlich fixierten Regeln aus dem 16. Jahrhundert
und Andeutungen von Konventionen in musikalischen Quellen aus dem frühen 15. Jahrhundert

Schriftliche Hausarbeit im Rahmen der Magisterprüfung
am Institut für Musikwissenschaft der Universität Karlsruhe
[Dezember 1990]

Betreuung und Aufgabenstellung: Prof. Dr. Siegfried Schmalzriedt

Verfasser: Thomas Kleinhenz

2. Auflage 2001
(Hypertext-Fassung)

 

 
  Notenbeispiel: Ox, f. 7vOx, f. 7v

Zusammenfassung
Dem Herausgeber von Renaissancemusik stellt sich das Problem, Vokalkompositionen den Text angemessen zu unterlegen. Er kann sich dabei an Hinweisen in den musikalischen Quellen und im musiktheoretischen Schrifttum orientieren. Die recht griffigen Regeln der Musiktheoretiker zur Textunterlegung stammen größtenteils aus dem 16. Jahrhundert. Ihre bedingungslose Anwendbarkeit auf ältere Musik ist zu hinterfragen. In sorgfältig notierten Musikhandschriften aus dem 15. Jahrhundert haben Praktiker Angaben hinterlassen, wie der Text zeitgenössischen Kompositionen zu unterlegen ist.

Die vorliegende Studie referiert das Regelsystem des 16. Jahrhunderts anhand der wichtigsten theoretischen Quellen (Kapitel 2). Sie untersucht sodann die geistlichen Vokalkompositionen der Handschrift Oxford, Bodleian Library, MS. Canonici misc. 213 aus dem frühen 15. Jahrhundert mit Methoden der Textkritik auf Hinweise zur Textunterlegung (Kapitel 3). Mit den gewonnenen Erkenntnissen wird abschließend versucht, das editorische Problem »Textunterlegung in der Musik der Renaissance« einer Lösung zuzuführen (Kapitel 4).

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 Thomas Kleinhenz: Textunterlegung in der Musik der Renaissance. [Magisterarbeit Univ. Karlsruhe 1990] 2. Aufl. 2001. 
 
 
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